Alle haben die Prüfung zur mittleren Reife bestanden

Januar 13, 2011

Erster Abschluss der Comenius Ganztagsrealschule

Absolventinnen und Absolventen der ersten Abschlussklasse

 

„Du bist aber groß geworden! Weißt du noch?“, ist das Motto der Abschlussrede von Klassenlehrerin Adelheid Martens bei der Verabschiedung des ersten Jahrgangs der Comenius Ganztagsrealschule. „Groß“ steht zum einen für die Entwicklung der Kinder zu Jugendlichen, zum anderen für den Umzug aus beengten räumlichen Verhältnissen in das große schöne Schulgebäude in der Erzbergerstraße. „Weißt du noch?“ ruft gemeinsam Erfahrenes wie eine Klassenfahrt nach Norderney, Wanderungen, Feste, Unterrichterlebnisse oder einen Sitzstreik ins Gedächtnis.

Der gesamte Jahrgang hat die mittlere Reife erfolgreich bestanden, und zwar mit einem Notendurchschnitt von 2,4. „Das gute Ergebnis liegt im Fleiß der Schüler/-innen sowie im Engagement ihrer Lehrkräfte begründet, die ihre Schützlinge schon früh auf die Prüfung vorbereitet haben“, sind sich Klassen- und Schulleitung der Comenius Ganztagsrealschule einig. Aus zum Teil ängstlichen Kindern haben sich Persönlichkeiten entwickelt, die konsequent und selbstständig handeln, freundlich und kreativ sind.

Wie geht es weiter für die 18 Absolvent(inn)en? „Der Großteil besucht weiterführende Schulen mit dem Ziel, das Abitur zu erwerben. Andere haben sich für berufliche Ausbildungsgänge, z. B. Bürokauffrau oder Metallbauer, entschieden“, berichtet die Klassenlehrerin. Viele gute Wünsche begleiten die Schulabgänger, von denen Werner
Kopp vom Schulleitungsteam hofft, dass sie irgendwann zurückkommen, um denen, die dann Schüler dieser Schule sind, zu zeigen, dass es gut war, Comenius Realschüler gewesen zu sein.

Frau Siere-Heinsohn mit Klassenlehrerin Frau Martens

Kunstprojekt

Mai 14, 2010

Kunstprojekt Klasse 10 Frühling 2010

I         

 Zeichnen:   Studien am Modell

a)      verschiedene Posen abzeichnen

b)      Person in Bewegung zeichnen

c)      Umriss maximal reduzieren –auf eine Linie 

II        

Mit Temperafarbe und Effektpasten eine Steinstruktur ermischen 

III   

a) Malkarton einfärben(zu Stein verwandeln)

b) eine Figur (-Linie) mit Schnur aufkleben

Fächerübergreifendes Arbeiten in Klasse 5b,  Feb bis April    

Geschichte und Kunst

 In Geschichte hat alles begonnen mit ersten Informationen über die Ägypter, das antike Griechenland und Rom.

Im Fach BK übten sich die Kinder im Schreiben von Hieroglyphen und im Bau eines Sarkophags.

Die gesammelten Ergebnisse wurden ergänzt und mündeten in eine Kleingruppenarbeit. Die Schüler erstellten am Ende eine Wandzeitung.

 Im Geschichtsunterricht wurden die zuvor gemeinsam ausgearbeiteten Projekte jeweils von den Teams vorgestellt: So berichteten ägyptische Pyramidenbauer, Schreiber, Totengräber und Priester ausführlich von ihren Tätigkeiten und veranschaulichten das Ganze mit ihren Plakaten.

Ihnen folgten Reporter antiker und moderner Olympischen Spielen ebenso wie Priester griechischer und römischer Götter. Ein Einblick in die antike Sagenwelt (die Taten des Herakles, der Trojanische Krieg, die Irrfahrten des Odysseus und die Gründung von Rom) schloss die Projektarbeiten ab.

Allen Beteiligten hat das fächerübergreifende Arbeiten viel Freude und Spaß bereitet. Zugleich übte man sich in einer Teampräsentation und lernte, mit sachlicher und konstruktiver Kritik der Zuhörer umzugehen.

 Alexa Reichel/Dr. Andreas Berger

Schulkonzert

Mai 7, 2010

Schulkonzert der Comenius-Realschule zu Gunsten Burundi Kids 

Am Mittwochnachmittag fand das alljährliche Schulkonzert der Comenius Realschule in der Merkur Akademie International in der Erzbergerstraße statt. Der Besucherandrang war überwältigend. Nicht nur Eltern, Großeltern und Freunde der musizierenden und singenden Schülerinnen und Schüler wollten den vielen abwechslungsreichen Musikstücken zuhören sondern auch Passanten fragten, ob sie  teilnehmen dürften. 

Herr Kopp, der Schulleiter der Realschule, bat die Eltern, die natürlich keinen Eintritt zahlen mussten, um eine kleine Spende für unser Projekt in Ostafrika:  Burundi.

Die Merkur  Akademie unterstützt dort die Organisation Burundi Kids , die seit Jahren in diesem sehr armen Land eine Schule aufgebaut hat, die Burundern ermöglicht, Schulabschlüsse und Ausbildungen zu erwerbern. 

Wir sind stolz, dass der Abend am Mittwoch  € 800,-   an Spenden erbracht hat und bedanken uns bei  allen Beteiligten, den Musizierenden, den Zuhörern und den Helfern. 

Alexandra Stelkens-Klein

 

Religion – Thema Ostern

April 22, 2010

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?

Ehrlich, warum ausgerechnet ein Kreuz Zeichen der Christen sein soll, war mir in jungen Jahren unverständlich. Ganz schön makaber, um den Hals zu tragen, was Jesus zu Tode gebracht hat. Heute begreife ich das Kreuz als Symbol des Lebens und der Freude, der österlichen Freude.

Ostern war schon immer das Fest des Lichts und des Frühlings. Neues Leben erwacht in dieser Jahreszeit, die Tage werden wieder länger und so manche Liebe hat sich im Frühling gefunden. In dieser Jahreszeit feiern wir die Auferstehung Christi. Jesus auferweckt von den Toten, zu einem neuen Leben, wird zu unserer Hoffnung. Und das wird im Unterrichtsgespräch schnell deutlich. Wir lesen das Lukasevangelium:  „Was sucht ihr den Lebenden  bei den Toten? Er ist nicht hier. Er ist auferstanden.“

Schmerz und Freude zugleich fallen uns dabei ein. Vor den Ferien wurde uns die Trauer und die Sprachlosigkeit der Jünger Jesu bewußt, die sie mit der Kreuzigung Jesu erfuhren und jetzt soll es Grund zur Freude geben? Wie ist das möglich?

Jesus ist auferstanden, wie soll das möglich sein? Schnell fallen uns die vielen Einwände und Forschungsergebnisse, die wir aus dem Fernsehen kennen, ein. Und jeder hat eine andere Idee: „Und wir, werden wir auch von den Toten auferweckt? Und wie soll das vor sich gehen? Und wie ist das mit den Nahtoderlebnissen und wenn die Katze stirbt? Aber Jesus war vielleicht gar nicht tot, das Grab einfach nur leer und er ist weg gegangen. Oder ist sein Leichnam nur weg geschafft worden und die Jünger haben eine Lüge erzählt?“

Fragen über Fragen, die uns in der 5. und 6. Klasse beschäftigen, aber auf die es nicht wirklich endgültige und klärende Antworten gibt. Wir nähern uns dennoch dem Phänomen der Freude, der Hoffnung, der Liebe und des Lebens aus dem Blickfeld der Christen an.

Dazu nehme man ein gelbes Blatt Papier, zeichne zuerst ein möglichst großes Kreuz darauf und mache sich den Tod und die Kreuzigung Jesu bewußt. Danach gestalten wir das Kreuz bunt. Wir überlegen uns Symbole und Farben für Freude, Liebe und Hoffnung. Was verbinden wir mit der Auferstehung Jesu? Wie drücken wir diese Freude und dieses Wunder aus? Und da wird jeder für sich kreativ und das Symbol der Christen wird vom Zeichen der Trauer und der Kreuzigung zum Symbol der Freude und Hoffnung und der Auferstehung. Und an dieser Stelle verliert sich die ungewisse Antwort auf die Frage: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Und mehr noch:

Mit Ostern richten wir uns auf Jesus aus. Er wird zu unserer Mitte und damit zu unserem Leben. Und wie soll das gehen?

Immer dann, wenn wir einen schmerzhaften Prozess bewältigt haben, bekommen wir ein neues Leben geschenkt. Vielleicht sollten wir uns daran erinnern, wenn es uns einmal wieder schlecht geht, wenn wir leiden oder schwierige Phasen im Leben durchmachen. Dann dürfen wir gewiss sein, daß Jesus sein Leid mit Gottes Hilfe bewältigt hat und das gleiche auch für uns gilt. Dann sollten wir das Kreuz bunt gestalten, mit Symbolen der Hoffnung, der Liebe und der Freude und des Trostes.

Es gibt immer einen Anlass ein gelbes Papier zur Hand zu nehmen, ein Kreuz darauf zu zeichnen, es auszuschneiden, sich das eigene Leid bewußt zu machen und die Freude und Hoffnung auf das neue Leben, auf dem Kreuz zu gestalten.

Aus dem Themenkatalog des Religionsunterrichts in Klasse 5 und 6. Anke Jahraus, 15.04.10

Eislaufspaß im März

März 24, 2010

Schlittschuhlaufen in Waldbronn am 3. März 2010

Wir sammeln uns

Am 3.März trafen wir uns alle morgens um 8 Uhr in der Mensa .Als dann alle dort waren, stiegen wir in die Bahn in Richtung Waldbronn. Nach ungefähr einstündiger Fahrt kamen wir an der Eislaufhalle in Waldbronn an. Als dann jeder seine Schlittschuhe hatte, ging es los auf`s Eis.

Wir kommen gut in Fahrt

  

Und es wird immer flotter

 Nur Frau Huber und Frau Häusl war das Eis noch nicht so geheuer und sie blieben deshalb erstmals in der Cafeteria.  Wir alle schlitterten  schnell und elegant über das Eis. Nach einer Stunde Fahrt holten wir Frau Huber und Frau Häusl mit aufs Eis, nahmen sie an den Händen damit sie nicht auf den Popo flogen und drehten ein paar Runden mit ihnen. Danach schafften sie es dann auch ohne uns.

Und gleich geht´s weiter

Am Ende hatten wir die ganze Halle für uns alleine da alle anderen Schulklassen schon weg waren. Das war richtig toll, denn wir hatten nun richtig viel Platz zum fahren, machten Polonaisen und hatten richtig viel Spaß.

Die Halle gehört uns!

Doch dann mussten auch wir wieder die Heimreise antreten .Als wir dann alle zuhause waren, waren wir sehr erschöpft und müde .Obwohl der ein oder andere ein paar blaue Flecken, Blasen oder andere Verletzungen hatte, war es ein richtig toller und spaßiger Tag.

Und ein großes Dankeschön an Frau Huber und Frau Häusl, das sie diesen tollen Ausflug mit uns gemacht haben.

Von Jessica

Skifreizeit 2010 in Damüls-Faschina

März 24, 2010

Skifreizeit der Comenius Ganztagsrealschule mit dem Skiverein Neusatz/Rotensol in Damüls-Faschina

Unsere Skigruppe

Am 16.02.10 war es so weit. Zweiundzwanzig Schüler und Schülerinnen der Comenius Ganztagsrealschule trafen sich um 5.15 Uhr am Hauptbahnhof in Karlsruhe mit Anja, alias Frau Bogojevic, um zusammen mit dem Skiverein Neusatz/Rotensol zur Ski- und Snowboardfreizeit nach Damüls im Voralrlberg zu fahren.

Nachdem in Karlsruhe Ski, Snowboards und Taschen verladen waren, ging es los. Nach Neusatz.

Dort stiegen außer den Neusätzern auch noch Tina (Frau Schaper), Tochter Lisa und Betreuerin Sarah dazu. Nun konnte es endlich zur Autobahn gehen, dann auf der A8 weiter in Richtung Ulm, wo eine Pause mit original „Mutschelbacher Faschingsküchle“ eingelegt wurde. Nach fünfstündiger Fahrt fuhren wir endlich durch Au, dem letzten Dorf vor Damüls, dessen Name doch Lachen hervorrief. Am Uga-Express, der Seilbahn der Uga Alp, angekommen, wurde das Gepäck die Treppe raufgeschleppt, die Ski oder das Snowboard angeschnallt, die Liftkarten verteilt und dann sich brav in der Reihe der anderen Wartenden angestellt.

Voller Vorfreude oben auf dem Berg

 

Oben angekommen, durften wir die Pistenqualität „Pulverschnee“ auf der knapp 500 m langen „Abfahrt“ zur Uga Alp testen. Nun der Schock! Wir mussten 20 Minuten auf das Essen warten, für die Jungs natürlich eine Qual, weshalb die Abfahrt 3 „Hohes Licht“ schon mal ausprobiert werden durfte. Anja begleitete uns.

Endlich eine wohlverdiente Pause

Nach dem Mittagessen wurden die Gruppen eingeteilt, manche durften in Kleingruppen allein ohne Betreuer fahren, andere wurden dem Können entsprechend in die Gruppen der Betreuer gesteckt. Manche stürzten sich gleich am ersten Tag den „Steilhang“ der Schwierigkeitsstufe extrem hinunter, andere bevorzugten die blauen Pisten. Jeder erkundete auf seinem Weg die Pisten, aber um spätestens 16:30 Uhr mussten alle zurück in der Uga sein.

Das klappt schon...

 

Nun gab es auch das lang ersehnte Abendessen, leider nur in Form von Kartoffelbrei und Roulade. Danach wurde das Bett gerichtet und dann wurde noch ein Kennenlernspiel gespielt das alle begeisterte ;) ! Eine 8. Klasse Schweizer war auch an Bord, mit der gleich noch am Abend Freundschaft geschlossen wurde. Später stellte Tina fest, dass sie ihre Pfeife verlegt hatte, so musste die bloße Stimme reichen um uns zur Ruhe zu bringen. Nachts wurde Fifi schlecht, sodass zwei Schülerinnen, Bianca und Jessi (denen auf diesem Weg gedankt wird), sich um sie kümmern mussten, oder eher gekümmert haben – und die Betreuer schlafen ließen.

Relaxter Abend miteinander

Am nächsten Morgen klingelten die Wecker um 7:00 Uhr und nachdem alle aus den Betten waren und sich angezogen hatten, ging es zum Frühstück. Es gab Brötchen, Marmelade, Nutella, Cornflakes, Obst, Quark, Milch, Kakao, Kaffee und vieles mehr.

Als alle satt waren wurden wieder die Ski oder das Snowboard angeschnallt und es ging ab auf die Piste, wieder in Kleingruppen. Heute konnte auch das Skigebiet Mellau besichtigt werden, das auf der anderen Seite des Berges liegt. Und auch heute wurde es wieder recht lustig, denn manche schafften es tatsächlich aus dem Stehen umzufallen oder aber über die Kante der Skipiste zu fahren und dann lachend im Tiefschnee zu liegen, sodass man vor Lachen nicht mehr auf die Skier kam. Auch im Lift wurde Party gemacht und es wurden bekannte Lieder wie etwa „Disco-Pogo“, „Nina, ich bin wieder im Fieber“ oder aber der Lieblingshit „Der ganze Bus muss Pipi“ gegrölt. Diese Hits, und noch viele mehr, waren den ganzen Ausflug über zu hören. Nur zum Mittag- und Abendessen musste man wieder da sein, sich ordentlich benehmen und sogar den Tisch abräumen, was sogar meistens funktionierte. Abends wurden Spiele gespielt, mit dem „Poporutscher“ den Berg hinunter gesaust, Mist gebaut und mit den Schweizern geredet, die auch an Bord waren, aber auch dieser Tag ging zu Ende.

Siegerehrung in super StimmungSuper Stimmung

Der Donnerstag begann natürlich wieder mit dem Klingeln des Weckers um 7:00 Uhr. Heute ging es nach dem Frühstück aber mit der ganzen Gruppe auf den Berg – zur Speedstrecke. Hier wurde die Geschwindigkeit, die man fuhr, gemessen. Die Werte lagen zwischen 35 und 90 km/h.  90 Stundenkilometer schaffte nur Betreuerin Lisa.

kleine Orientierungspause

Schön ist´s im Schnee

Nun fuhren alle wieder in ihren Gruppen ihre Wege, nur vom Mittag- und Abendessen unterbrochen. Manchen wurde sogar die Skikarte abgenommen, weil sie einen Zaun verrückt haben (na Peter?)! Abends wurde eine Party mit den Schweizern gefeiert. Und erst spät ging es heute ins Bett, in ein Bett, das mit Schokoküssen voll geschmiert war, denn ein paar unseren ganz frommen Lämmer mussten tatsächlich eine Schokokussschlacht veranstalten, in die viele unfreiwillig mit einbezogen wurden.

Unsere Stockbetten - ganz klassisch

Nun ja, heute war Freitag und das hieß Abreise. Heute klingelten die Wecker schon um Halbsieben! Und nachdem alles fertiggepackt war, das Zimmer einigermaßen sauber verlassen wurde und die Skier und Snowboards ein letztes Mal angeschnallt wurden, ging es zur letzten Abfahrt ins Tal.

Aber wer jetzt an eine schnelle Heimreise geglaubt hatte, wurde enttäuscht. Denn als unsere Betreuer dem Busfahrer nach über einer halben Stunde Verspätung anriefen, erfuhren wir, dass er in eine Zollkontrolle geraten war. Aus lauter Wut über die Verspätung von einer Stunde, musste er sich natürlich auch noch einen Außenspiegel abfahren und sich dann noch in der Weite des Bregenzerwaldes verfahren. Als er mit genau zwei Stunden Verspätung in Damüls ankam, wurde er lautstark begrüßt. Wir haben die zwei Stunden gut überstanden, mit Lieder singen (ähm grölen), Dosenfußball spielen und auf dem Klo aufwärmen. Nun wurde das Gepäck aber schnell verladen und dann ging es ab nach Hause. Sobald die Grenze überquert wurde, hingen sämtliche Kinder mit Handy am Ohr im Bus, um ihre Eltern über die Verspätung in Kenntnis zu setzen. Da alle so hungrig waren, versteigerte Tina noch sechs Salami. Wer einen Vierzeiler zu Damüls ins Mikro sagte, bekam eine der heiß begehrten Würstchen, später gab es dann noch einen Müsliriegel zu ersteigern.

Leider schon Abreise, aber die dauert...

 

Gut, dass es Handys gibt...

 

Am nächstbesten Rasthof mit McDonalds oder eben McDoof wurde ein Stopp von einer dreiviertel Stunde eingelegt. Nachdem sich alle mit kalorienhaltigem Zeug voll gestopft hatten, ging es weiter. Aber da es Freitagabend war, standen wir dauernd im Stau. Um die Zeit zu vertreiben wurde der Bus kurzerhand in ein Kino verwandelt und erst ein Sicherheitsfilm mit einem netten, jungen Mann geschaut, der uns über die Sicherheit im Bus, ähnlich der eines Flugzeuges („Bitte klappen sie die Tische hoch, stellen sie die Sitze gerade und stellen sie das Rauchen ein…“) informierte, geschaut. Aber dann wurde doch noch ein Film der uns allen gefiel eingelegt. „Click“ mit Adam Sandler, also Lachspaß pur. Aber irgendwann bei Stuttgart hatte auch dieser Film sein Ende. Etwas später wurde dann noch „Madagascar 2“ eingelegt.

Um etwa 19:30 Uhr waren wir endlich in Neusatz angekommen. Manche stiegen hier aus, aber der Großteil blieb sitzen. Irgendwann ging es dann auch weiter und um 20.00 Uhr war die Endhaltestelle erreicht. Wir waren am Hauptbahnhof angekommen, wo wir von den Eltern schon sehnlichst erwartet wurden.

So ging ein viertägiger Ausflug in Damüls zu Ende. Wir danken den Betreuern für ihre Geduld, die sie nachts bewiesen hatten, und  freuen uns alle schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: Skiausfahrt der Comenius Realschule mit dem Skiverein Neusatz/Rotensol.

Nina aus der 9 b

Ich-Boxen Religionsprojekt

Februar 11, 2010

Die Ich-Box - Comenius Ganztagsrealschüler gestalten

Ein Projekt der Klassen 5a, 5c, 6a, 6c, 7b, 9b, 10 in evangelischer Religion 

Das 1. Halbjahr ist geschafft und gemeinsam konnten wir einander kennenlernen. Start zur Unterrichtsdimension Mensch stellte die Ich-Box dar. Hier konnten nicht nur die Schüler sich gegenseitig vorstellen und öffnen, sondern sich mit sich selbst auseinander setzen: Was mag ich, was mag ich nicht, was kann ich besonders gut, was sind meine Hobbys, was meine Lieblingsfächer, was esse ich gerne, was trinke ich gerne, wer sind meine besten Freunde, was will ich einmal werden? All diese Dinge haben wir auf die Box geschrieben und je nach Laune kreativ gestaltet und beklebt. 

Fleißig wird gebastelt

Die Boxen nehmen Gestalt an

In die Box kamen die Dinge, die nicht jeder wissen darf. Das innerste, das persönlichste das uns ausmacht. Welche Träume habe ich, wer und was ist mir wichtig, welche Ängste bewegen mich? Zum Abschluss hat sich jeder mit seiner Box vorgestellt und das war nicht für jeden einfach. Schließlich kostet es Überwindung soviel von sich Preis zu geben, selbst, wenn das Innerste in der Box, in mir bleibt. Aber schließlich konnten einige richtig über sich hinaus wachsen und Freude an der Box und dem Thema, sich zu zeigen, entwickeln. 

Liebevolle Dekoration der Boxen

Wie ging es weiter? In Klasse 5 und 6 griffen wir auf das Innere der Box an. Was mache ich mit meinen Sorgen, Ängsten und Bedürfnissen? – Beten. Was, aber, ist ein Gebet? Wie bete ich und wie hilft Beten? Kann ich auch beten, wenn ich nicht an Gott glaube? 

Das praktische Arbeiten macht Spaß

In Klasse 7 blieben wir beim ICH. Warum bin ich einzigartig und warum und wie liebt Gott mich? Wie hilft mir der Glaube in meinem Leben? Warum ist es wichtig an mich selbst zu glauben? In Klasse 9 und 10 fragten wir nach dem eigenen Lebensweg. Wie sieht ein erfülltes Leben aus? Was gibt meinem Leben Sinn? Welche Lebensträume habe ich? Und gerade hier zeigten sich die Boxen ganz besonders bunt und machten die Sehnsüchte und Träume der 9. und 10. Klässler ganz besonders deutlich. 

Fertige ganz individuelle Ich-Box

Liebevoll geschmückte Ich-Box

Und was bringt uns das neue Schulhalbjahr? – Eine neue Box. In Klasse 5 und 6 basteln wir eine Freundschaftsschatzkiste, in Klasse 7 setzen wir uns mit dem Geschlechtervorurteilen auseinander und prüfen die Fragen: „Typisch Mädchen, typische Junge?“ und öffnen damit zwei Kisten. In Klasse 9 und 10 machen wir die Filmkiste auf und beschäftigen uns mit der Frage: Die große Liebe Leinwandmythos oder Wirklichkeit?

 

Anke Jahraus, Schuljahr 2009/2010

Comenius Ganztagsrealschüler im Praktikum bei Luigi Colani

Februar 5, 2010

Dass ein Praktikum etwas ganz Besonderes sein  kann, erfuhr Riaz Müller aus der Stufe 9 der Comenius Ganztagsrealschule eindrücklich bei Luigi Colani. Eine Woche durfte er Ende letzten Jahres beim Karlsruher Designer, der  vor allem durch seine aerodynamischen Formen für Autos, Flugzeuge und Konsumgüter weltweit bekannt ist, in Karlsruhe mitarbeiten.

Riaz mit Colani Katalog

 „Ich habe mich persönlich mit einer Bewerbungsmappe bei Luigi Colani in seinem Atelier in Neureut vorgestellt. Er nahm sich Zeit für ein Gespräch mit mir. Und dann ging alles ganz schnell, da Luigi Colani in Kürze Deutschland verlassen wird. Ich wurde von meiner Schule für dieses einzigartige Praktikum freigestellt“, berichtet Riaz, der selbst seit Jahren malt und konstruiert. Seine Werke, großflächige farbintensive moderne Bilder oder zum Beispiel gestaltete Schuhe,  hat er bereits selbst ausgestellt.

Riaz mit einem seiner Bilder

Gefragt danach, was er im Praktikum getan hat, erinnert sich Riaz exakt daran, was er beobachtete und tat: „Kern der Tage war der Bau eines Überschallflugzeugs als Modell.“ Und wie hat Riaz die Woche erlebt? „Das war genau „Meins“. Colani ist älter als 80. Sein Schaffen ist keine Arbeit für ihn; das ist beispielhaft“, und fügt ehrlich hinzu:„die Woche war schon anstrengend: Sitzen, schleifen etc. Ich musste sehr ruhig und konzentriert arbeiten. Aber es hat Spaß gemacht, weil ich Ideen umsetzen konnte.“ Wie war es in direkte Berührung mit Luigi Colani zu kommen? „Colani ist ein völlig anderer Mensch. Er vertritt klar seine Meinung und ist sehr direkt. Ich finde ihn sympathisch.“

Anne-Kathrin Wick

Sommerferien auf dem Reiterhof

September 8, 2009

Eindrücke vom Ferienreitkurs auf dem Reiterhof Königer in Nimburg am Kaiserstuhl - Sommerferien 2009 

Abteilung Aufmarsch in die Reiterferienwoche

Abteilung Aufmarsch in die Reiterferien

8. September 2009 

Der einwöchige Ferienreitkurs ist nun auch schon ein paar Tage vorbei, aber manche der Teilnehmer träumen schon vom nächsten Mal. Dabei gab es nach der Bahnanreise nach Nimburg erst einmal ungläubige Blicke, als am Rand der Reithalle das Heu zur Einrichtung des Schlaflagers ausgeschüttet wurde. Aber rasch hatte man sich daran gewöhnt, dass nachts ein gelegentlicher Hufschlag gegen die Boxenwand donnert und dass zum Wecken eine fröhlich schleckende Hundehorde in die Arena gelassen wird.

1Reitkurs, Heulagerentstehung

Das Heulager entsteht

Einzug ins Heulager

Einzug ins Heulager

Wohl verdientes erstes Abendessen

Wohl verdientes erstes Abendessen

Überhaupt haben das Landleben und die Tierwelt die Sinne sehr aktiviert; die große Weide und der romantisch sich übers Gelände schlängelnde Bach, in dem man sich so herrlich erfrischen konnte; die vier großen, in ihrem Wesen so unterschiedlichen Hunde; die eigensinnigen Katzen, die handzahme Ente, die  -  mit dem Schnabel an die Scheiben des Reiterstübchens klopfend  -  Fütterung einforderte; und natürlich die dreißigköpfige Pferdeherde, in der jeder nach kurzer Zeit seinen eigenen Liebling gefunden hatte.

Erkunden der Natur

Erkunden der Natur

Erfrischende Auszeit im Baggersee

Erfrischende Auszeit im Baggersee

So entwickelte sich ein fröhliches Miteinander beim Erlernen der ersten Grundzüge des Umgangs mit Pferden und der Fortbewegung auf ihnen.

 
Reitkurs - erste Schritte

Reitkurs - erste Schritte

Reitkurs - Theorieunterricht

Reitkurs - Theorieunterricht

Gut geführt im Reitkurs

Gut geführt im Reitkurs

Abends gab es spannende Spiele oder auch einmal eine schaurige Nachtwanderung.

Abendunterhaltung

Abendunterhaltung

Dank der musikalischen Künste von Tim am Klavier und Nico und Jonas an der Fanfare geriet der letzte Abend zu einer Art Jam-Session; viel zu schnell kam der Freitagnachmittag, an dem fast alle Eltern die rund 120 km anreisten, um die stolz vorgetragenen Reit- und Balancierkünste, kommentiert vom geduldigen Reitlehrer, Herrn Königer, zu bewundern.
95Reitkurs, Akrobat schöön!

Akrobatische Aufführung

94Reitkurs, gutgelaunte Eltern

Gut gelaunte Eltern bewundern die Reitkünste ihrer Kinder

 Alle dreizehn Teilnehmer, darunter immerhin fünf Jungs, waren sich einig, dass diese Abenteuerwoche auf dem Reiterhof zum festen Bestandteil der künftigen Ferienaktionen werden sollte.

Fred Kuhles, betreuender Lehrer

Wir machen Theater

September 4, 2009

 

 

Ferienkurs Theater Sommer 2009

Ferienkurs Theater 2009

 

Der Spuk im Flur

 

Finale:  Die Aufführung des Theaterkurses

 4. September 2009

Nur vier Tage für die Entwicklung einer von den Schülern und Schülerinnen selbst geschriebenen Szene mit all den vorkommenden Figuren und Charakteren, ihrer Ausstattung, dem Bühnenbild und den Dialogen waren reichlich knapp; aber die Teilnehmer am theaterpädagogischen Ferienkurs waren mit solchem Feuereifer bei der Sache, dass einer chaotischen Generalprobe am Freitagmorgen am Nachmittag eine wunderbare Aufführung folgte. 

Die Ruhe vor dem Sturm

Die Ruhe vor dem Sturm

Entspannung nach dem Schlussapplaus

Entspannung nach dem Schlussapplaus

 Alle hatten Bammel, durch den roten Vorhang auf die Bühne im Flur vor dem Kunstraum zu gehen, wo hinter den gleißenden Scheinwerfern rund fünfundzwanzig Zuschauer gespannt warteten. Mehr Sitzplätze gab es nicht im engen, kleinen „Theater“  -  wir waren also sozusagen ausverkauft.

Aber alle gingen hoch konzentriert in ihrer Rolle auf: Carla Schoo als eifrige, herrlich gestylte Putzfrau, der eifrige Hausmeister (Julia Richter) im Duett mit der bienenfleißigen Sekretärin (Emily Mükusch), der von Oliver Grosz prachtvoll gespielte, ewig zu spät kommende Lehrer, die kuriose Austauschschülerin vom anderen Stern (Laura Blickle), der weißgesichtige gute Geist (Giovanna El Bou Bou) und der von Paul Ritscher gestaltete böse Geist im langen, schwarzen Mantel.

Der gute Geist

Der gute Geist

Ordnung muss sein - Hausmeister Hansen

Ordnung muss sein - Hausmeister Hansen

 Lang anhaltender Applaus belohnte die engagierte Darbietung, und es gab sogar von den Eltern einen Blumenstrauß für die künstlerische Leiterin, Theaterpädagogin Adelheid Graudenz, die gemeinsam mit Herrn Kuhles die kreative Gruppe durch diese schöne, aber sicher auch anstrengende Ferienwoche geführt hatte.

Fred Kuhles

  

3. September 2009 am späten Abend

Schon jetzt dürfen die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen, die am Ferienkurs „Theater“ 2009 teilnehmen, mächtig stolz sein. Ihr kleines Theaterstück mit dem Arbeitstitel „Der Spuk im Flur“ nimmt immer mehr Formen an.

Das Autorenteam bespricht sich

Das Autorenteam bespricht sich

Seit vier Tagen wird an den Figuren, den Kostümen, dem Drehbuch gefeilt. Alle wissen: Das ist unser Werk  -  die ganze Geschichte ist in dieser Woche komplett im Teamwork entstanden. Die Putzfrau, der Hausmeister, die Sekretärin, eine Austauschschülerin aus einer fernen Galaxie und dazu ein guter und ein böser Geist  -  sie alle treffen sich am frühen Morgen auf dem Flur des Comenius-Internats. Hin und wieder huscht auch noch ein Lehrer durchs Bild; nur ganz normale Schüler gibt es hier nicht. Wahrscheinlich, weil diese so sehr mit dem Theaterspiel beschäftigt sind … 

Kulissen entstehen in Handarbeit

Kulissen entstehen in Handarbeit

Und  -  nicht zu vergessen  -  am Freitagnachmittag um 15 Uhr ist es so weit: Am Originalschauplatz auf dem Flur ist Uraufführung! Ob es vorher noch eine verpatzte Generalprobe gibt?

Fred Kuhles, betreuender Deutsch-Lehrer


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